Neuigkeiten vom DSB

Aktuelle Nachrichten, Hintergründe und Kommentare.
  1. Am vergangenen Wochenende hatte DSB-Präsident Hans-Heinrich von Schönfels die Politik noch aufgefordert, in der Energiekrise für die Vereine tätig zu werden, nun gibt es erfreulicherweise die ersten positiven Signale. In dem veröffentlichten Papier der Bundesregierung „Wirtschaftlicher Abwehrschirm gegen die Folgen des russischen Angriffskriegs“ werden die Sportvereine explizit erwähnt. Damit scheinen die Bemühungen des Deutschen Schützenbundes als Teil des organisierten Sports im Deutschen Olympischen Sport erste Früchte zu tragen.
  2. Die deutschen Trapschützen sind bei der Weltmeisterschaft in Osijek/CRO (21. September bis 11. Oktober) leer ausgegangen. Nachdem Kathrin Murche im Einzel erst im Stechen einen Finalplatz verpasst hatte, gelang es weder den zwei Mixed-Teams noch den beiden Mannschaften in den Kampf um die Medaillen einzugreifen. Besser machen wollen es die Skeetschützen, die ab dem 2. Oktober in das WM-Geschehen eingreifen. Dann sind drei DSB-Juniorinnen am Start.
  3. Es ist der Jahres-Höhepunkt für die deutschen Gewehr- und Pistolenschützen: die WM in Kairo (13. bis 27. Oktober). Nur kurz nach der EM in Breslau, die für die DSB-Teilnehmer äußerst positiv verlief, wollen die insgesamt 58 deutschen WM-Starter auch in der ägyptischen Hauptstadt für Furore sorgen oder wie es DSB-Sportdirektor Thomas Abel formuliert: „So gut wie möglich abschneiden. Wir können zufrieden sein, wenn unsere Hoffnungsträger möglichst nah an ihre persönliche Bestleistung kommen werden.“
  4. Mit Kerstin Schmidt (Edelweiß Siegritz), Jacob Hofmann (SVE Frankenhain) und Dominik Hermle (SC Gosheim) sind drei der vier deutschen WM-Teilnehmer bei der Deutschen Meisterschaft im Target Sprint im Bayern-Park in Reibach am Start (1./2. Oktober).
  5. Pistolenschütze Patrick Meyer hat beim Lapua Europacup-Finale in Lissabon/POR glänzend abgeschnitten: Der 41-jährige (Luftpistolen) Bundesligaschütze des ESV Weil am Rhein gewann mit der Standardpistole Silber und mit der Zentralfeuerpistole Bronze. „Die beiden Erfolge zähle ich zu den größten meiner Sportlerlaufbahn“, sagt Meyer zufrieden.